Aller guten Dinge sind drei: Ebenen für Freiräume

Ein Garten kann Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Esszimmer zugleich sein, wenn die Planung das berücksichtigt. Mehrere Räume sind immer eine gute Lösung! Erst recht, wenn das Haus vom Souterrain einen zweiten Gartenzugang gewährt.

Wer im Sommer möglichst viel Zeit im Garten verbringen möchte, braucht vor allem eines: Verschiedene Sitzplätze, die sich je nach Tageszeit und Lichteinfall nutzen lassen. Diese Lieblingsplätze in Sonne und Schatten waren ein besonderer Wunsch der Gartenbesitzer. Und da der Garten auch wie eine Wohnung wirken sollte, wurden einzelne Gartenräume auf unterschiedlichen Ebenen angelegt. Die Planerin riet zunächst, im Erdgeschoss die Außenwand zu öffnen, da der Garten bis dahin nur über das Souterrain erreichbar war. Von der aufgeständerten Holzterrasse am Haus führen jetzt wenige Stufen hinunter zur wichtigsten Gartenebene, die praktischerweise am meisten Platz für die ganze Familie bietet. Von dort gelangt man über eine Treppe zur Souterrain-Ebene, auf der sich ein Sonnenplatz am formalen Wasserbecken befindet - der ideale Ort, um in Ruhe ein Buch zu lesen. Streuschatten spendet ein großer Eisenhutblättriger Ahorn. Er korrespondiert mit seinem filigranen Laub und dem lockeren Wuchs mit dem an der Hausterrasse wachsenden mehrstämmigen Blasenbaum, auf dessen duftende gelbe Blütenrispen die rötlich aufgeblasenen Früchte folgen.